30.07.2014  Mi 20:00
„Residenzpflicht“
D 2012, 68 min., OmU dt./engl., Regie: Denise Garcia Bergt, Filmvorführung und Gespräch mit Denise Garcia Bergt (EN)

 

Seit zwanzig Jahren kämpfen Flüchtlinge gegen die Residenzpflicht und damit gegen die systematische Ausgrenzungspolitik des deutschen Staates. Der Film „Residenzpflicht“ begleitet einige Flüchtlinge bei dieser Auseinandersetzung und ist somit eine Analyse aus Sicht der Flüchtlinge, die gezwungen sind, in einer fast hermetisch abgeschlossenen Welt zu leben. Die Dokumentation stellt die Residenzpflicht in einen größeren Kontext: Sie zeigt wie diese Restriktion im Inneren mit der Abschottungspolitik an den europäischen Außengrenzen zusammenhängt und inwiefern die Reglementierung der Bewegungsfreiheit mit kolonialem Erbe und Alltagsrassismus verwoben ist. (www.residenzpflicht.com) 

 

Eine Veranstaltung auf dem Tempelhofer Feld, Haupteingang Oderstraße, Berlin Neukölln. (Google Maps)

(Foto: Marco Del`Pra / Thomsen Kriska – Thomsen Design)
(Foto: Marco Del`Pra / Thomsen Kriska – Thomsen Design)